Die Kraft des Baumes
- Manuel
- 19. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Bäume verbinden Himmel und Erde. Sie schaffen Raum, indem sich Leben entfalten kann. Als große Lehrmeister können Sie uns auch in der Körperenergetik des Wyda Räume öffnen.

Der Baum nimmt im Wyda einen besonderen Platz ein. Was nicht groß verwundert, denn schließlich stellt der Weltenbaum Yggdrasil bei vielen alten Völkern - auch den europäischen - die zentrale Symbolik dar. Betrachten wir etwas näher die drei grundlegenden Bereiche eines Baumes (Wurzel, Stamm, Krone), zeigen sich unmittelbare Bedeutungen für unseren ätherischen Lebensleib.
Als Axis mundi - als Weltenachse - verbinden Bäume die höchste Sonne des Himmels mit der tiefsten Sonne im Erdinneren. Beide begegnen sich in der Herzenssonne, dem rhythmischen Vermittler zwischen Oberwelt und Unterwelt, zwischen Innenleben und Außenleben, im Hier und Jetzt. Aus der größten Spannweite der oberen und der unteren Sonne entsteht folglich der größte Potential des Klangraumes unserer Herzenssonne.
So wie der Baumsprössling zuerst eine Pfahlwurzel in die Erde treibt, so bildet eine gute VerwURzelung mit der Erde der erste Schritt. Kraft und Weißheit liegen in der Ruhe. Ruhe erfahren wir beim Einatmen in Mutter Erde. Die Wydaübungen sind meist stehend mit nur leichten Bewegungsabläufen. Sie trainieren mit der Zeit ein gut geerdetes, gekräftigtes und ausbalanciertes Körperkorsett und führen uns ausatmend immer fließender in den Gleichklang mit der Erde.
Im Baum fließen die Säfte von oben nach unten und umgekehrt, getragen vom festen und flexibeln Raum des Stammes.
In unserem Körper entspricht dies dem Raum getragen von der vorderen und hinteren Wirbelsäule, mit dem zentralen und peripheren Nervensystem als verbindender Bast. So lernen wir mit den Übungen die Energien über unser Emotionalfeld bewusst wahrzunehmen, ihren Fluss im Körper immer klarer zu fühlen. Ja das ist wahrhaft faszinierend, der sich bewegenden Energie ("E-Motion") im Körper Bewusstsein zu schenken. Nicht analytisch, nicht unkontrolliert, sondern ruhig und atmend, bewusst wahrnehmend.
Die Baumkrone ragt schließlich weit in den Himmel empor. Über die Blätter verdunsten Bäume Wasser und nehmen damit winzig kleine Partikel in der Luft mit, die bis in den Himmel aufsteigen. Daran sammelt sich immer mehr Wasserdampf, bis Wolken entstehen, die wiederum abregnen. Der Baum macht sich selbst sein Himmelswasser und schenkt durch die Photosythese das Sonnenlicht über seine Wurzeln der Erde. Auch unsere feinstoffliche Baumkrone ragt weit in den Himmel empor (eine gute Erdverbindung ist ratsam fürs Gleichgewicht) und wir empfangen Inspiration, Imagination und Intuition. Diese Himmelsfrüchte dürfen wir auf der Erde manifestieren, zum Wohle aller Wesen.
Ich lade Dich ein, im kommenden Kurs "Die Kraft des Baumes" körperlich-fühlend dem Baumpotential in Dir zu begegnen.
